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Chronik Philipp des Großen
Expansion nach Alrion
Expansion nach Alrion Herrscher Philipp der Große, der inzwischen ein
bedeutender König war, suchte einen Platz um sein Reich zu expandieren und
wirtschaftlich zu stärken. Da erfuhr er von einigen anderen Herrschern, dass es
einen Platz gäbe, an dem ritterlicher Handel noch gang und gebe sei. Diese
völlig unzeitliche Idee kam ihm sehr gelegen. Er beschloss sein Reich nach
Alrion zu expandieren.
Doch mit einem hatte der Herrscher nicht gerechnet. Der Zoll hatte ihn erwischt.
Nach ritterlicher Manier dauerte dieses Verfahren knappe 2 Wochen mit dem
Ergebnis, dass ihm beinahe alle Waren abgenommen wurden, die er für die Provinz
Alrion entbehrt hat. Einwenig Holz und einwenig Nahrung war das einzige, dass
ihm blieb. Schnell gründete er an gegebener Stelle eine Siedlung mit Namen
Dorfus Erstus, benannt nach seinem Onkel - Fast Erstus.
Die Wochen verstrichen und das ganze Reich blühte und gedieh. Nur in der Provinz
Alrion gab es eine Minderheit, die dem Reich zusetzte. Sie nannte sich Niemand.
Eine Volksabstimmung im Reich ergab, das der Name eine Zumutung sei. So
beschloss man sich von Niemand nie wieder etwas rauben zu lassen, denn wenn
schon beraubt werden, dann von jemand mit Rang und Name. Nach schon kurzer Zeit
wurde Dorfus Erstus befestigt. Daraufhin biss Niemand auf Granit. Ob dies die
letzte Hürde gewesen sein sollte?
Laut Zeitzeugen zwitscherten sogar die Vögel als der Grundstein für Dorf Gatref
gelegt wurde. Es war ein Sumpfdorf, dass die Provinz mit Öl versorgte. Ein
Standdorf, ein Bergdorf und ein Walddorf folgten. Das produktivste Dorf blieb
Gatref. Nachbardorf von Gatref war ein weiteres Dorf des Reiches. Das Walddorf
Fredonia. Es wurde zur Geburtsstätte vieler Ideen und Vorstellungen.
Unter dem Schutz der Föderation hatte die Provinz Ruhe vor Kriegen und eine
starken wirtschaftlichen Partner. Hauptexportgüter waren zu dieser Zeit Holz und
Öl. Doch schon wenig später war das Standdorf auf einem Level um selbst Perlen
zu erzeugen. Plünderungen finanzierten zu dieser Zeit den Ausbau des Reiches.
Der Eintritt in das Empire of Sun (kurz EOS, engl. Reich von Sonne ;) war ein
lang umstrittenes Manöver. Doch überwogen zuletzt die wirtschaftlichen Gründe
für den Einstieg. Von zwei Seiten bezahlt verhalf es der Provinz eine mächtigere
Stellung einzunehmen. Die Provinz wurde zu dem ein Amt zugeteilt, das Finanzamt.
Ein ausgeklügeltes System das Dorflevel und Produktionen berücksichtigte. Es
veranlasste so manchen, ein Dorflevel doch nicht zu verbessern, da es
steuerliche Nachteile mit sich gebracht hätte. So wurde ein Subventionssystem
eingeführt um wirtschaftsschwächeren unter die Arme zu greifen, und ihren
Gehstock zu klauen. Hoch lebe die Abhängigkeit.
Das ganze Reich Philipp des Großen war bemüht die Abschaffung der Steuern
herbeizuleiten. Das EOS verfiel beinahe einem internen Krieg, zwischen
Befürwortern (Empfängern der Steuer) und Gegnern (Erhalter des Finanzapparates).
Doch gewisse Intrigen wussten dies zu verhindern. Doch schlussendlich wurde ein
politischer Aufschwung für das Reich mit der ersatzlosen Streichung der Steuer
erzielt.
Unterdessen brodelte im EOS ein Süppchen, das sich doch noch zu einem Krieg
entwickeln sollte. Doch vorerst zog das politisch naive, durch Loriots Ideen
geprägte EOS Plünderungen vor um sich dann als Geber milder gaben wieder beliebt
zu machen. Die Führung der Allianz wankte. Ein Krieg musste her. Doch wer hat
schon einen Grund im Ärmel? Zu dieser Zeit wurde Herrscher Philipp der Große mit
der Auskundschaftung der Föderation beauftragt. Jedoch hatten die Ergebnisse der
Auskundschaftung nicht den erhofften Effekt. Es gab aus unerklärlichen Gründen
viele Fehlinformationen und es folgte jeder Information grundsätzlich eine
divergierende Aussage von Irgendwem. Die Lähmung der Allianz brachte so manchen
Verwunderten zum Lächeln. Doch bereits nach kurzer Zeit sollte sich alles ändern.
Es wurde extremer.
Die Provinz ließ sich durch diese Allianz nicht irreleiten und betrieb weiterhin
ihren Holzhandel. Er brachte wertvolles Gold und zudem steuerfrei inzwischen
völlig steuerfrei.
Unterdessen war die Kriegslaune allianzweit schon recht heftig, das Volk von
Philipp des Großen ausgeschlossen. Schließlich kam es dann zu einem ersten
kleinen Krieg an dem nur ein Angriff vom Herrscher mitgetragen wurde. Im übrigen
war keine Unterstützung von seintens des Reiches erbracht worden, was zu
vehementer Kritik führte. Dennoch kam der Austritt aus dem EOS erst kurz vor der
vernichtenden Schlacht, doch das Reich blieb bestehen, von nun an bündnisfrei.
So verging lange Zeit im Frieden und im Wohlstand. Doch eines Tages wurde die
Gesellschaftsordnung auf den Kopf gestellt. Waren geplündert und Soldaten
entwaffnet. Dies ließ sich das Reich nicht ohne weiteres gefallen. Die Zeit, die
für den Wiederaufbau benötigt gewesen wäre, wurde in Reichsinterne
zielführendere risikoreiche Expansionen gesteckt. Ob diese sich wirklich
auszahlen?
Vorgeschichte und Fortsetzung folgen.
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